Das Pfadfinderjahr 2006/2007
 

Von Marian Puffer (Juffi)

Willkommensgrillen
Nach den Sommerferien war es wieder soweit, die 14- bzw. schon 15- Jährigen wurden verabschiedet und die Wölflinge wurden in die verschiedenen Sippen aufgenommen. Am Anfang saßen wir gemütlich bei einem Glas Cola und einer leckeren Wurst zusammen, dabei wurden die ersten neuen Kontakte geknüpft. Danach wurden die Sippen eingeteilt und jeweils ein Kornett gewählt. In den Sippen wählten die 7-9 Personen einen Sippennamen und es gab eine kleine Vorstellungsrunde, da wir auch ab diesem Datum einen neuen Leiter begrüßen durften.
 

 


Winterlager in Paustenbach

 

 

Das eigentliche Jahr 2007 begann mit dem Winterlager. Dort haben die Leiter ein Spiel und eine Nachtwanderung organisiert. Bei dem Spiel brauchte man viel Erfahrung, da man wissen musste, wie man z.B. richtig den Rucksack packt oder ein Lagerfeuer mit möglichst wenig Papier anbekommt. Die Nachwanderung sollte eigentlich zu einer "Dorf-Disco" führen, aber da es regnete viel diese Aktion auf halbem Weg leider ins Wasser. Zwei Juffi-Jungen durften, als wir nach der Nachtwanderung wieder im Haus angekommen waren, zu dem mysteriösen Türsteher Hans fahren, der heute noch mit Arnold Schwarzenegger verglichen wird. Nach dem Spiel trugen wir ein Fußballturnier auf dem 50 Meter entfernten Fußballlatz aus. Die Juffi-Jungen wurden in drei Gruppen eingeteilt und spielten abwechselnd gegen eine Gruppe Jugendlicher aus dem Dorf.

 

Georgstag in Hinsbeck
Der Georgstag 2007 war ein besonderer Georgstag, da er in diesem Jahr mit einer Übernachtung verbunden war. Alle freuten sich bei der letzten Gruppenstunde vor dem Georgstag auf dieses spaßige Wochenende. Doch dann ging die Nachricht ein, dass das Jugendheim in dem wir schlafen sollten am Vortag abgebrannt sei und deshalb kein Platz mehr für eine Übernachtung da sei. Alle waren schockiert und spekulierten, ob wir nicht dann auch im Zelt schlafen sollten, wie die Pfadfinder es taten. Manche hatten auch Angst, dass der Georgstag ganz ausfallen würde. Doch es wurde eine passende Turnhalle gefunden, wo wir dann übernachten konnten. Dieses Jahr fuhren wir mit dem Fahrrad, da die Sonne das ganze Wochenende schien. Das Programm setzte sich aus verschiedenen kleineren Wettkämpfen zusammen.
 

 

 


Pfingstlager in Hinsbeck-Hübeck

Das Pfingstlager, das erste Lager im Pfadfinderjahr bei dem in Zelten geschlafen wird, fing schon regnerisch in Viersen an und trotzdem fuhren wir mit dem Fahrrad nach Hinsbeck, wo auch schnell die Zelte aufgebaut wurden. Wir, die Juffi-Jungen, durften am ersten Abend mit dem Fahrrad in die Innenstadt fahren und bei einer sehr "freundlichen" Bedienung, die jedem zweiten einen Heiratsantrag machte, ein trotzdem sehr leckeres Eis essen. Da später am Abend schon die ersten Gewitterwahrungen eingingen, mussten wir die Zelte räumen und wurden in einen Kuhstall evakuiert. Im Kuhstall herrschte ziemlicher Platzmangel, deswegen zogen wir in einen Geräteschuppen um. Da nach knapp einer Stunde die Warnung zurückgezogen wurde, gingen wir in unsere Zelte zurück und schliefen mehr oder weniger ein. Der nächste Tag begann mit kleinen Schauern und wir bereiteten unser Programm vor, das am selben Tag noch am Lagerfeuer vorgeführt wurde. Dabei zogen wir Nummern und jeweils zwei Juffi-Jungen kamen mit 2 bzw. 3 Juffi-Mädchen, 4-5 Wölflingen und je nach gezogener Zahl auch mit Pfadfinder oder Rovern zusammen. Diese Einteilung war für das große Spiel, welches den ganzen Tag über lief. Wir mussten verschiedene Aufgaben erfüllen, wie z.B. Memory spielen oder mit Frischhaltefolie eine Art Trichter bauen und Wasser durch ihn laufen lassen ohne das was daneben ging. Am feucht waren mussten sie später abgebaut werden und in der folgenden Gruppenstunde zusammengelegt werden. Wir beluden den LT und den Anhänger und machten uns dann auf den Weg nach Viersen, wo wir auch glücklich aber Nass gegen 5 Uhr ankamen.

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