Sommerlagerbericht der Juffijungen 2010
 

von Felix Cremers (Juffi)

Am 5. August ging es mit der Gepäckabgabe und dem Verladen des Materials los. Der nächste Tag begann um elf Uhr mit dem Einladen der Lebensmittel und des Gepäckes. Die Abfahrt war für 22.00 Uhr angesetzt. Um viertel nach fuhren wir dann aber endgültig los. Obwohl wir anderthalb Stunden Pause machten, dauerte die Fahrt nur achteinhalb Stunden, sodass wir um viertel vor sieben ankamen. Der Aufbau der Großzelte begann sofort. Das Küchen- und Materialzelt wurden eingeräumt, der Wasseranschluss eingerichtet und, nachdem die Wiese getrocknet war, die Teilnehmerzelte aufgebaut. An den beiden nächsten Tagen konstruierten wir den Doppeltisch mit vorgesetzter Leiterbank. Damit war der Aufbau für uns geschafft. Anschließend ging es zum Duschen ins Kirchzartener Freibad.

Glücklicherweise wurde die Inspektion auf den Tag der Hikevorbereitung gelegt, dadurch war alles in einem erledigt. Der Hikerucksack wurde gepackt und die Hälfte der Unordnung war weg. Der nächste Tag war für viele der Aufregendste, denn sie waren zum ersten Mal mit im Sommerlager und wussten nicht, was genau auf der Hike passiert. Geplant waren 16km von Buchenbach durch den Wald nach Hinterzarten. Es gab vier Hikegruppen: Erste Gruppe: Die Sippen von Jonas und Petto in deren Begleitung. Zweite Gruppe: Benedikt und seine Sippe. Jann führte die dritte Gruppe an bestehend aus seiner Sippe und drei leiterlosen Kindern. Die Schlussgruppe bildeten Achim und seine Sippe. Drei der Hikegruppen haben sich zwar nicht verlaufen, aber sind einen anderen Weg gelaufen als vorgesehen. Dennoch kamen alle an. Bei der Unterkunftssuche hatte Janns Gruppe besonderes Glück und kam in einem Konferenzraum eines 5-Sterne-Hotels unter. Achims Sippe übernachtete bei der gleichen, netten Dame, die vor sieben Jahren (wir waren auf dem gleichen Lagerplatz) schon einmal einen Teil unseres überragenden Leiterteams aufgenommen hatte. Am nächsten Tag wurden zwei Leute von Martin abgeholt. Eric, weil er keine Regenjacke dabei hatte, und Martin, dem es nicht gut ging. Für die anderen ging es dann weiter nach Bärental. Da wir dort aber schon um 14.00 Uhr ankamen und es keinen Sinn hatte, so früh schon nach einer Unterkunft zu suchen, legten wir eine einstündige Pause und gingen weitere 3km bis nach Altglashütten. Drei Stunden Unterkunftssuche brachten uns nicht weiter. Also, mussten wir weiter nach Falkau wandern. Leider fanden dort nur zwei Gruppen. Wir riefen Martin an, dass wir unseren Standort geändert hatten. Er brachte die zwei glücklosen Gruppen zum nächsten Tagesziel, nach Titisee. Dort fanden sie eine Unterkunft. Am nächsten Morgen kamen Achim und Bene mit ihren Gruppen mit dem Zug an. Gemeinsam gingen wir dann in Titisee ins Strandbad. Spät nachmittags fuhren wir mit dem Zug zurück ins Lager. Es wurde noch gegessen und dann ging es auch schon ins Bett.

Die Leiter beschlossen, dass das am nächsten Tag stattfindende Fußballturnier abgesagt wird und wir stattdessen Baseball spielen. Das Turnier gewannen Đ oh, welch Wunder Đ die Leiter. Das Bergfest wurde dieses Jahr in Freiburg veranstaltet. Die für das Stadtspiel eingeteilten sechs Gruppen wurden aus allen Trupps zusammengewürfelt und mussten versuchen "Mister X" zu finden. Dafür liefen in der ganzen Stadt Informanten herum, die den Aufenthaltsort von "Mister X " bekanntgaben. Das einzige Problem war, dass er alle fünf Minuten seinen Standpunkt wechselte. Das Spiel endete als "Mister X" zum dritten Mal gefunden wurde. Anschließend fuhren wir gemeinsam mit dem Zug zurück nach Buchenbach. Zum Abendessen gab es gegrillte Steaks und Würste mit Nudel- und Kartoffelsalat und als Beilage Brot mit verschiedenen Dips. Der Tag klang bei fröhlichem Liedersingen am Lagerfeuer aus. Der Juffitag war ein weiteres Highlight in Freiburg. Die Juffi-Mädchen teilten sich in drei Gruppen ein und wählten dann acht bzw. neun Jungen aus. Die Gruppen hatten drei Wettkämpfe zu bestreiten. Der erste hieß Sitzkreis. Es mussten sich alle auf die Knie des Hintermannes setzen. Der zweite Wettkampf bestand aus zwei Papierbootrennen, bei denen jeweils ein Boot pro Gruppe mitfuhr. Den Abschluss bildete ein Quiz mit zwölf Fragen. Den Preis durften sich die Gewinner aus drei Preisen aussuchen, dann die Zweiten und die Dritten bekamen das, was übrig blieb. Am Abend kochten dann Juffi-Jungen und Juffi-Mädchen zusammen Reispfanne. In einer kleineren Lagerfeuer-Runde als am Vortag machten wir noch Popcorn. In den nächsten Tagen waren wir zweimal Schwimmen und unternahmen zwei Stadtausflüge.

Der erste Tag begann sehr ruhig: Späteste Weckzeit und ausgedehntes Frühstück. Wir fuhren ins Hinterzartener Hallenbad. In Schaffhausen haben nur Richard Rochow, David Gleisberg und Frederik Moers das Juffi-Versprechen - vor atemberaubender Kulisse - abgelegt, da Jan-Philip Brauwers an einem Virus litt. Er holte es in Basel nach. Wie der erste Tag begann auch der Dritte. Wir fuhren in ein Schwimmbad am Schluchsee. In Basel teilten wir uns in Kleingruppen auf und durften dann ohne Leiter durch die Stadt bummeln.

Der letzte Tag mit Trupp-Programm war der Motto-Tag: ăTeenager außer Kontrolle". Das Programm bestand aus fünf Spielen, die den Zusammenhalt unseres 26-Mann-starken Trupps stärken sollten. Am Nachmittag gingen wir zum wiederholten Mal im Kirchzartener Freibad schwimmen.

Der Abbau verlief ohne große Probleme. Die Teilnehmerzelte wurden abgebaut und wir zogen in die leergeräumten Großzelte um.

Am Abschlussabend führte jeder Trupp einen Programmpunkt vor. Die Wölflinge hatten selbst einen Lager- ăRap" gedichtet, die Juffi-Mädchen führten einen lustigen Sketch auf, wir veranstalteten ein Pantomime-Quiz, die Pfadis stellten die Highland-Games nach, und die Rover hatten die Quiz-Show ă1, 2 oder 3" im Miniformat vorbereitet. Nach leckerem Kassler mit Käsespätzle und frischem Salat, rissen wir die Tische ein. Der nächste Morgen war Stress pur. Wir mussten in wenigen Stunden unser Restgepäck packen und in die Busse laden, danach die Großzelte abbauen und einladen, sowie mehrere ăMüllketten machen". Wir fuhren los und wogten in Erinnerungen. Für viele war es das beste Sommerlager aller Zeiten. Aber nur, weil es auch ihr erstes war!!!

Bilder und ausführliche Informationen aus dem Sommerlager

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