Bericht über die Spendenaktion der Juffi Mädchen
Nachdem auch wir das Startkapital für die Spendenaktion in Händen hielten, stellte sich unserem Leitungsteam zuerst die Frage, wie man den Mädchen den Grund für diese Aktion, nämlich Kindern aus aller Welt zu helfen, die nicht ein so sorgenfreies Leben wie sie selbst führen, nahezubringen.
Wir entschlossen uns dazu den Kindern einige Filmausschnitte über Straßenkinder vorzuführen und die Mädchen, die das Friedensdorf International in Oberhausen mit uns besucht hatten, von ihren Eindrücken berichten zu lassen.
Danach überlegten wir in den einzelnen Sippen, wie man das erhaltene Geld vermehren könnte.
Die Ideen waren zahlreich und überwiegend auch umsetzbar.
So entschlossen wir uns, dass jede Sippe etwas Anderes herstellen sollte. Die eine Sippe gestaltete Teelichte mit Wachsplatten, die andere fertigte essbare Knete an, die dritte marmorierte Teelichte und die vierte wollte am 8.12.2001 Waffeln verkaufen. Da Letzeres eher weniger Zeit in Anspruch nehmen würde, erklärte sich diese Sippe bereit ein großes Banner anzufertigen, damit schon von Weitem auf unsere Aktion aufmerksam gemacht werden konnte.
Und obwohl die Vorbereitung einige Gruppenstunden in Anspruch nahm, waren die Mädchen immer mit Elan und viel Mühe dabei und verloren das Ziel, möglichst viel Geld zu verdienen, nicht aus den Augen.
Das Engagement und die Begeisterung hielten auch eisige Kälte aus, die am 8.12.2001 bei unserer Verkaufsaktion in der Stadt trotz -Gott sei Dank- Sonnenschein herrschte.
Es hat sich gezeigt, dass die Ideen der Mädchen wirklich gelungen waren, da sowohl der Waffelteig, als auch die angefertigten Arbeiten restlos ausverkauft wurden.
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