Bericht über die Spendenaktion der Rover

Auch die Ältesten des Stammes wollten bei der Spendenaktion natürlich nicht zurückstehen. Da unser Budget (das anhand der Kopfzahl der Trupps ermittelt wurde) leider etwas arg klein ausfiel, setzten wir unseren ganzen Ehrgeiz daran, möglichst nur mit Spenden zu arbeiten, getreu dem Motto: "Von nix kommt manchmal viel!" So wurde irgendwie, irgendwann die Idee eines Luftballonwettbewerbs geboren.

     

Was sich dann anschloß, war für uns alle eine ziemliche Überraschung. Daß die Stadtsparkasse Viersen gerne Werbeluftballons zur Verfügung stellen würde, damit hatten wir schon fast gerechnet. Daß sie, viele Viersener Einzelhändler und Lokale wirklich schöne und teilweise wertvolle Preise stifteten, erstaunte uns alle dann aber doch. (Vielleicht Eva O., Julia S. und Alexander S. nicht ganz so sehr; immerhin haben sie viel Zeit in den Entwurf und das Verteilen eines ansprechenden "Bettelbriefs" gesteckt.) Auch der Sponsor dieser Seiten, Camping Hammans, stand uns mit Rat und Tat zur Seite, hatte er doch schon Erfahrungen mit Luftballonwettbewerben gesammelt. So konnte er uns nicht nur wertvolle Tips (ja, alte Rechtschreibung!) geben, sondern versorgte uns auch mit entsprechenden Karten für die Ballons, die wir nur noch leicht überarbeiten mußten. Darüber hinaus sagte er zu, das Rücksendeporto für die Karten zu übernehmen. (An dieser Stelle an alle Sponsoren einen ganz herzlichen Dank!)

     

Als schließlich noch ein ehemaliger Pfadfinder unseres Stammes spontan anbot, uns "für lau" mehrere Flaschen des sündhaft teuren Heliums zu besorgen (besonders herzlichen Dank an Jochen Schroeren!), konnten wir dem Aktionstag getrost entgegensehen: Ganze 4,- DM für Klebestifte hatten wir einsetzen müssen. Zuvor mußten allerdings noch Plakate entworfen werden; der Slogan "Lassen Sie einen fliegen für arme Kinder" wurde dabei (leider) als zu anstößig zugunsten von "Gehen Sie in die Luft für arme Kinder" aufgegeben.

     

Der Samstag begann verheißungsvoll mit klarem Himmel, Sonnenschein, aber eisigen Temperaturen mit teilweise starkem Wind: Es herrschten also ideale Flugbedingungen. Leider lassen sich mit steifgefrorenen Fingern so schlecht Luftballons zuknoten, so daß dies ein wenig geliebter Job wurde. Trotzdem machte die Aktion viel Spaß. Besonders die Freude und Aufregung der ganz kleinen Stöpsel, die teilweise "ihrem" Ballon lange nachsahen und sich ausmalten, wo er wohl herunterkommen würde, war sehenswert. Am Ende konnten wir auf einen schönen und einträglichen Tag zurücksehen.

     

Für uns war damit die Aktion aber noch nicht ganz beendet: Bis zum 31.12.01 warteten wir noch auf Karten, die zurückgesendet wurden. Einige haben den Weg nach Viersen tatsächlich gefunden; wegen des starken Ostwinds ist die "Luftballonflotte" hauptsächlich nach Holland bzw. sogar nach Belgien abgetrieben. Unter allen Einsendungen verlosten wir dann im neuen Jahr die Gewinne, die im Laufe der nächsten Wochen den (hoffentlich) glücklichen Gewinnern überbracht werden.

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