Vorher – Nachher

Wir spielen heute ein lustiges Spiel mit Euch: Findet die Fehler im zweiten Bild. Wir haben heute den ganzen Tag kräftig Zelte eingerissen und Tische umgeworfen und das sieht man auch:

Nach einem bitter nötigen und sehr erfrischenden Freibadbesuch am frühen Abend und einer abendlichen Stärkung aus Kartoffelsuppe und Mousse au Chocolat geht es gleich für alle ins Bett. Morgen werden dann die letzten Zelte abgebaut und der Bannermast gefällt. Und dann ist das Lager auch schon zu Ende und wir sind hoffentlich pünktlich in Viersen. Wir peilen eine Zeit zwischen 15 und 16 Uhr an, melden uns aber noch einmal von der Fahrt.

Noch einmal zur Erinnerung:

  • Bitte tragt bei der Ankunft Masken!
  • Parkt auf dem Festhallenvorplatz so, dass wir mit unseren Fahrzeugen und den Bussen genug Platz haben!
  • Die Juffis und die Pfadfinderstufe helfen nach der Ankunft noch am Pfadfinderhaus, das Material auszuladen. Dieses Mal würden wir uns wegen der hohen Temperaturen auch freuen, wenn einige Eltern uns helfen könnten.

Wir freuen uns alle schon unglaublich darauf, Euch wiederzusehen! Bis morgen!

Der Abbau beginnt

Heute ging es langsam aber bestimmt los: Die ersten Zelte fielen, Feuerstellen mussten dran glauben und das Abschlussabendprogramm wurde eingeübt. Denn es ist so weit: Heute feiern wir den Abschlussabend. Etwas verfrüht vielleicht, da unser letzter Abend erst morgen ist, aber so haben wir morgen den ganzen (heißen) Tag, um das Lager endgültig unter Dach und Fach zu bringen.

Gestern war davon freilich noch nichts zu spüren: Die Wölflinge versuchten, ihre Leiterinnen und Leiter in verschiedenen Wettkämpfen zu schlagen (am Ende stand ein Unentschieden im Entscheidungsspiel). Die Juffijungen verbrachten einen entspannten Ostersonntag im Wehrdener Stadtpark und blickten gemeinsam auf das Sommerlager zurück. Die Juffimädchen nutzten ihren Sporttag für ein Wikingerschach-Turnier und die Pfadis setzten sich an der Weser mit der Region Weserbergland, der eigenen Heimat und leckeren Pommes auseinander.

Sofern es der morgige Tag irgendwie zulässt, werden wir morgen noch einmal ein paar Bilder hochladen. Drückt die Daumen, dass wir gut durchkommen und möglichst wenige der Hitze zum Opfer fallen!

Zuletzt noch ein Update zur Ankunft: Wir bleiben bei dem Plan, gegen Mittag in Beverungen loszufahren und möchten dann zwischen 15 und 16 Uhr an der Festhalle ankommen. Angesichts der erwarteten Temparaturen würden wir uns freuen, wenn neben den Juffistufen und den Pfadfindern auch einige Eltern dieser Stufen am Haus helfen könnten, damit jede*r Einzelne möglichst wenig belastet wird.

Dafür und für die Ankunft im Allgemeinen möchten wir an Euch und Sie appellieren, Masken zu tragen. Die Kinder und Jugendlichen haben das drei Wochen geschafft – bitte zieht/ziehen Sie auf den letzten Metern mit!

Zwischen Zelt und Hering

… würde das Sprichwort „Zwischen Tür und Angel“ wohl heißen, wenn sich die Menschen in der Antike gegen Häuser aus Holz und Stein und für Zelte entschieden haben. Und dann würde es auch auf unser Lager passen. So müssen wir wohl damit leben, dass ich mir den Titel dieses Posts einfach ausgedacht habe.

Zwischen Zelt und Hering entsteht jedenfalls dieser Bericht, denn gerade passiert recht viel auf dem Lagerplatz. Das ist zwar immer so, wenn es aber noch tausend Sachen zu regeln gibt, fällt es viel mehr auf, wenn gerade etwa 60 hungrige Wölflinge und Juffis aus Hannover kommen und auf den Lagerplatz einfallen.

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Drei-Tage-Spezialpaket von Hanna

Mensch, was waren das für drei vollgepackte Tage! So vollgepackt, dass wir es doch glatt versäumt haben, euch auf dem Laufenden zu halten. Hier also die Kurzversion und ein paar Highlights der letzten Tage:

29.07.: Das Bergfest – Von schwierigen Lebensentscheidungen und unerwarteten Schicksalsschlägen
Nach fast eineinhalb Lagerwochen war mit dem vergangenen Mittwoch die erste Hälfte des Lagers vorbei und somit die Zeit gekommen, das Bergfest zu feiern. Auf dem Programm stand dieses Jahr das allseits bekannte „Spiel des Lebens“, allerdings in Lebensgröße und nicht in Form eines mobilen Gesellschaftsspiels. Dazu hatte sich ein Vorbereitungsteam der Leiterrunde 30 verschiendene Stationen ausgedacht, an denen die Teilnehmenden vor die unterschiedlichsten Entscheidungen gestellt wurden, die den weiteren Verlauf ihres Spiels bestimmen würden.

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Bilder – Updates im Laufe des Abends

Wie leergefegt

Hört ihr das? Nein? Wir auch nicht. Wir sind nämlich komplett alleine hier in Beverungen.

Wir, das sind die Menschen, die den Laden am Laufen halten, während alle anderen den Lagerplatz möglichst weit hinter sich lassen. Die unbeirrbare Küchenzeltbesatzung, die gerade vom Einkaufen zurückgekehrt ist jetzt darauf wartet, dass die Kinder wieder ein wenig Freude in ihr Leben bringen. Die Menschen, die jetzt schonmal Gulasch kochen.

Interessanter ist aber ja eigentlich, was der Rest der Bande so erlebt, während der Lagerplatz verwaist. Die Wölflinge sind seit gestern auf ihrer Drei-Tages-Tour und haben sich nach einem anstrengenden Marsch auf einem Campingplatz am Weserufer einquartiert. Dort wird (zur Abwechslung mal) gezeltet, und zwar dank eines sehr netten Campingplatzbesitzers direkt am Spielplatz. Für Spaß ist also gesorgt, für Kultur ist Höxter zuständig, die Stadt liegt nur ein paar hundert Meter entfernt. Höhepunkt des Hinwegs: Die Überfahrt über die Weser mit einer Fähre, die nur die Strömungsenergie braucht und von einem sehr netten alten Herren betrieben wird. Die kommende Nacht werden unsere kleinsten noch dort verbringen, dann haben wir sie endlich wieder.

Auch die Juffi-Jungen sind unterwegs und übernachten auf einem Campingplatz. Und auch der liegt direkt an der Weser, allerdings im Gegensatz zu den Wölflingen flussaufwärts. Das eine muss man den Menschen im Weserbergland lassen: Sie wissen einfach, wie man schöne Fleckchen perfekt für Zelte und Wohnwagen herrichtet. Auch die Juffi-Jungen campen nämlich ausgenommen idyllisch. Heute wird der Weser-Skywalk erklommen, eine Aussichtsplattform, die über den Fluss hinausragt und morgen geht es dann zurück ins vorübergehende Zuhause.

Pfadfinderstufe und Juffi-Mädchen sind heute morgen nach Bielefeld gefahren um sich dort die Burg und die Stadt anzusehen. Ich spare mir einfach mal alle Witze über die mögliche Nicht-Existenz der Stadt. Immerhin spielt die Arminia bald Bundesliga, da ist ein wenig Respekt wohl angebracht!

Während die Pfadfinderstufe erst gestern von ihrer Hike zurückgekommen ist, waren uns die Juffi-Mädchen in den vergangenen Tagen sehr treu und haben uns erst heute verlassen. Am Samstag war der Japan-Tag angesagt, an dem natürlich alles mit Stäbchen gegessen werden musste. Beim Origami-Falten blieb noch ein wenig Zeit, den Lagerbriefkasten zu verschönern (siehe Bild). Gestern entstanden dann beim Bautag einige nützliche Apparaturen am Tisch, außerdem wurde der Pizzaofen der Juffi-Jungen instand gesetzt, der augenscheinlich an kleineren Konstruktionsfehlern krankte (nur um mal die fachmännische Einschätzung der Bannermast-Baumeister einfließen zu lassen).

Die Verstimmungen bezüglich des kleinen Spott-Mastes sind übrigens beigelegt. Von Baumeister Luis wurde versichert, dass es sich eher um eine anerkennende Nachahmung handelt als um eine höhnische Imitation. Der Hochbau-Friede von Beverungen ist also wieder hergestellt. Hoffen wir mal, dass es fürs Erste dabei bleibt. Euch allen einen guten Wochenstart! Unserer ist schon einmal top.

P.S.: Bilder folgen später am Abend.

Zwischen den Samstagen

Wer diesen Blog in den vergangenen Jahren verfolgt hat, dem müssen wir wohl nicht mehr erklären, dass einige Mottotage schlicht keinen Sinn ergeben. 2011 zog die Pfadfinderstufe in einem Tulpensonntagszug über den Lagerplatz im baskischen Elorrio, 2016 in Dänemark wurde Weihnachten gefeiert und erst im letzten Sommerlager wurde der irische St. Patrick’s Day begangen.

In diesem Jahr hat diese Sitte jetzt einen kuriosen Höhepunkt erreicht, als gestern (also am Donnerstag) die Pfadfinderstufe den Mottotag Samstag ausrief. Es wurde also ausführlich die Zeitung studiert, der Rasen gemäht und das Auto gewaschen. Heute, also am Sonntag, ging es dann für die Pfadis auf Hike. Morgen ist dann wieder (und dann wirklich!) Samstag, dann wieder Sonntag. Guter Trick für die mitlesenden Arbeitnehmer eigentlich.

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